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ÜBER ALINA

In der Saison 2022/23 gibt Alina ihr Hausdebüt als Königin der Nacht ("Die Zauberflöte") an der Oper Dortmund, sowie an der Volksoper Wien. Ihr Italien-Debüt gibt Alina mit dem Orchestra da Camera di Perugia und Mozart-Arien im September 2022;  im Dezember kehrt die Sängerin als Königin der Nacht an das Staatstheater Braunschweig zurück. Eine zweite CD-Aufnahme zusammen mit dem Pianisten Ulrich Eisenlohr und Liedern von Brahms für Naxos ist für Oktober 2022 geplant.

 

Höhepunkte der Spielzeit 2021/22 waren Alinas Rollendebüt als Zerbinetta (Salzburger Landestheater), ihr Debüt in Serbien mit dem Belgrade Philharmonic Orchestra und Glières „Konzert für Koloratursopran“, Königin der Nacht („Die Zauberflöte“) am Salzburger Landestheater und Staatstheater Braunschweig, mit Einspringern an der Oper Leipzig, sowie dem Staatstheater Wiesbaden, Carmina Burana mit den Münchner Symphonikern und dem Tonhalle-Orchester Zürich, ihr Debüt mit dem Orchestre des Champs-Élysées beim Festival de Saintes in Frankreich und eine CD-Aufnahme mit Ulrich Eisenlohr und Liedern von Johannes Brahms für Naxos (erscheint im Winter 2022/23). 

 

Covid: In der Saison 20/21 und 21/22 war Alina Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig  und sang dort Königin der NachtOberto („Alcina“) und eine der beiden Hauptrollen in Sidney Corbetts zeitgenössischer Oper „Das Große Heft“. Sie gastierte am Salzburger Landestheater und beim Beethoven Orchester Bonn. Ihr Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra in Japan musste aufgrund der Covid-Regulierungen des Landes leider entfallen; ebenso auch ihr Rollendebüt als  Blonde ("Die Entführung aus dem Serail") an der Oper Köln.

 

Von 2018 bis 2020 war Alina Mitglied des Internationalen Opernstudios der Oper Köln, wo sie als Nachtigall (Strawinsky), Frasquita ("Carmen"), Waldvogel ("Siegfried" 

für Kinder), Königin der Nacht ("Die Zauberflöte" für Kinder), Olympia („Hoffmanns Erzählungen“ für Kinder) und Ernestina in Salieris „La Scuola de' Gelosi“ zu hören war. Am Ende der Spielzeit 2018/19 kreierte sie mit großem Erfolg die Partie des Koloratursoprans in „Je suis Jacques“, für die sie in der Opernwelt ​als „Newcomerin des Jahres“ nominiert wurde.

 

Alina arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Paavo Järvi, Christoph Gedschold, Rainer Mühlbach, Claude Schnitzler, Srba Dinić, Leslie Suganandarajah, Gabriel Venzago und Gabriel Feltz, sowie mit Regisseur*innen wie Lydia Steier, Ben Baur, Michael Hampe, Christiane Lutz, Jean Renshaw, Christian von Götz, Kirsten Uttendorf und Alexandra Liedtke.

 

Während ihres Studiums sang Alina beim Lied.Lab des Festivals Heidelberger Frühling, sowie am Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin neue zeit-genössische Liedkompositionen. Anfang 2018 gab sie im Rahmen einer Uraufführung ihr Operndebüt in der Titelpartie von „Ritter Parceval“ an der Philharmonie Berlin und am Theater Baden-Baden in einer Koproduktion mit dem Festspielhaus Baden-Baden und den Berliner Philharmonikern.

Alina war Stipendiatin von Live-Music-Now Yehudi Menuhin Rhein-Neckar, dem Richard-Wagner-Verband Heidelberg und der Händel-Akademie der Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe.

Mit ihrer Liedpartnerin war Alina Preisträgerin des Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerbs Berlin 2017. Im Sommer 2018 gewann Alina einen Sonderpreis für Oper beim Concours International de Chant Marmande, Frankreich.

Sie studierte zunächst Musikwissenschaft in Frankfurt, dann Gesang und Gesangspädagogik bei Rudolf Piernay und Snežana Stamenković an der Musikhochschule Mannheim. Zeitgenössisches Repertoire erarbeitete sie insbesondere mit der Sopranistin Caroline Melzer.

Alina wurde in Frankfurt am Main geboren und erhielt während ihrer Schulzeit Klavier-, Schlagzeug- und Gitarrenunterricht. Sie sang auch Jazz und war Mitglied im Kinderchor der Frankfurter Oper.